Die Arbeit mit Jugendlichen

Jugend verstehen

Wenn Trainerinnen und Trainer mit Jugendlichen arbeiten, brauchen sie nicht nur Informationen über die altersgemäße Entwicklung körperlicher Fähigkeiten und deren optimale Förderung. Wichtig ist auch die Kenntnis der seelischen Entwicklungsprozesse, die im Jugendalter zu bewältigen sind. Welchen gesellschaftlichen und kulturellen Einflüssen sind Jugendliche heute ausgesetzt? Welche Rolle spielen Gleichaltrige, Erwachsene und Autoritätspersonen für sie? Diese Rubrik zeigt grundlegende Aspekte dieser Entwicklungsphase auf, die im Umgang mit jugendlichen Athletinnen und Athleten von Bedeutung sein können.

Beispiele aus dem Trainingsalltag

Gefährliche Unwissenheit

Leichtathletinnen und -athleten wärmen sich auf. Foto: Kühn Medienkonzept
Die Aufklärung über Doping kann gar nicht früh genug erfolgen. Denn nur ein solides Basiswissen über verbotene Substanzen und Methoden schützt vor bösen Überraschungen bei Dopingkontrollen. mehr
 

Strategien im Nachwuchstraining

Trainerinnen und Trainer haben gerade im Nachwuchstraining die Möglichkeit, junge Athletinnen und Athleten in ihrer Widerstandskraft gegen Doping und ähnliche Versuchungen zu stärken. mehr

Besonderheiten bei Früh- und Spätentwicklern beachten

Im Nachwuchstraining können unterschiedliche Entwicklungsverläufe zu Problemen führen. Frühentwickler und Spätentwickler brauchen mitunter besondere Unterstützung. mehr
 

Entwicklungsprozesse im Jugendalter

Trainer weist jungem Fußballer die Richtung. Foto: A. Heimken
Aus entwicklungspsychologischer Sicht beginnt Jugend mit der Pubertät, also etwa ab dem zwölften Lebensjahr. Sie gilt als eine Phase gesteigerter Sinn- und Ich-Suche, der Loslösung von Erwachsenen und der Verselbstständigung. Gesellschaftliche und familiäre Rahmenbedingungen wirken maßgeblich auf diese Entwicklungsprozesse ein. mehr