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Strategien im Nachwuchstraining

Trainerinnen und Trainer haben gerade im Nachwuchstraining die Möglichkeit, junge Athletinnen und Athleten in ihrer Widerstandskraft gegen Doping und ähnliche Versuchungen zu stärken.
Nachwuchssportlerinnen und -sportler sind in ihrer Persönlichkeit noch nicht gefestigt. Sie sind deshalb einerseits besonders anfällig für Verlockungen wie auch für Belastungen des Leistungsanspruchs und des zunehmenden ökonomischen Drucks. Andererseits sind sie aber auch noch empfänglich für positive Motive für den Sport – vorausgesetzt, diese werden ihnen rechtzeitig vorgelebt. Als Trainerin oder Trainer können Sie im Nachwuchstraining eine Basis für den "sauberen" Sport schaffen:

Vermitteln Sie verstärkt die Freude am Sport und an der Leistung an sich (intrinsische Motivation) – unabhängig von externen Belohnungen.
Äußern Sie die Anerkennung anfangs besonders für individuelle Lern- und Leistungsfortschritte, und messen Sie erst mit zunehmender Leistungsstärke und wachsenden Ansprüchen der absoluten Leistung mehr Bedeutung bei.
Stärken Sie Ihre Schützlinge gegen überzogene Anforderungen und Bewertungen, die von außen an sie herangetragen werden: Nehmen Sie die Jugendlichen wo nötig in Schutz, stärken Sie deren Fähigkeiten im Umgang mit Belastungen und Entwicklungsaufgaben.