Zum Inhalt springen

Strafbarkeit nach dem Strafgesetzbuch

Seit dem 01.01.2016 gilt in Deutschland das Anti-Doping-Gesetz (AntiDopG). Es dient der Bekämpfung des Einsatzes von Dopingmitteln und Dopingmethoden im Sport, dem Gesundheitsschutz der Sportlerinnen und Sportler,der Sicherung von Fairness und Chancengleichheit bei Sportwettbewerben sowie der Erhaltung der Integrität des Sports. Es führt neue Straftatbestände ein und stärktdie Zusammenarbeit von Sport und Staat bei der Verfolgung von Dopingverstößen.

Selbstdoping ist strafbar

Durch das neue Gesetz ist auch das Selbstdoping strafbar. Damit werden erstmalig gezielt dopende Leistungssportlerinnen und Leistungssportler erfasst, die beabsichtigen, sich mit dem Doping Vorteile im organisierten Sport zu verschaffen. Diesgilt für alle Sportlerinnen und Sportler, die als Mitglied eines Testpools im Rahmen des Dopingkontrollsystems Trainingskontrollen unterliegen oder durch ihren Sport erhebliche Einnahmen erzielen.

Besitzstrafbarkeit

Strafbar ist zudem der Erwerb und Besitz von geringen Mengen an Dopingmitteln für den Zweck des Selbstdopings. Dabei ist die Zweckbestimmung ausschlaggebend für die Verwirklichung des Tatbestandes.